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Nuckelflaschenkaries / Frühkindliche Karies

(engl. Nursing-Bottle-Syndrom oder Early-Childhood-Caries)

Diese Erkrankung, auch "Nuckelflaschenkaries" genannt, tritt meist deutlich sichtbar an den oberen Schneidezähnen auf. Ursache ist der hohe Zuckeranteil in Getränken (Babytees, Frucht- und Obstsäfte) in Kombination mit Dauernuckeln.

Heutzutage müssen diese zuckerhaltigen Tees und Nuckelflaschen einen Warnhinweis tragen. Auf Flaschen angebrachte Schriftzüge, wie "Kristallzuckerfrei" oder "Fruchtzucker" besagen lediglich, dass eine andere Form von Zucker in den Getränken enthalten ist; jedoch verursachen auch diese Zuckerarten Karies.

Obst- und Gemüsesäfte enthalten neben dem Zucker zusätzlich noch Fruchtsäuren. Diese wirken erosiv und lösen so die Zahnoberfläche auf. Durch die Plastikflasche werden die Kinder zu Dauertrinkern erzogen. Dadurch sind die Zähne ständigen Angriffen ausgesetzt - egal was sich in den Flaschen befindet. Sogar Mineralwasser und Milch können dann die Zähne schädigen, da der neutralisierend und remineralisierend wirkende Speichel nicht mehr an die Zähne herangelangt. Besonders nachts, wenn der Speichelfluss vermindert ist, werden durch das ständige Umspülen die Zähne stark angegriffen und schon nach wenigen Wochen kariös. Auch die regelmäßige Aufnahme und Lutschen von Süßigkeiten (z.B. Gummibärchen) können eine ähnliche Wirkung haben - dann allerdings an den Backenzähnen.

Deshalb sollten ausschließlich nur zuckerfreie Produkte oder zumindest stark verwässerte Säfte verwendet werden, Trinkhilfen, wie Schnabelgefäße, sollten - wenn überhaupt - nur als kurzzeitige Lernhilfen - etwa im 10. bis 12. Lebensmonat - eingesetzt werden und auf keinen Fall als Dauernuckelgerät; besonders nicht beim Einschlafen, in Wachphasen oder zur Beruhigung tagsüber.

Für weitere Fragen gibt Ihnen der Jugendzahnärztliche Dienst gerne Auskunft oder wenden Sie sich bitte an ihren Hauszahnarzt oder Kinderarzt.

 


Zwei schwere Erscheinungsformen einer Nuckelflaschenkaries

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